[Archiv] Leserbrief zu „Graffiti-Projekt – Vorwürfe gegen die KVB“ (KStA): Mit eigenen Mitteln bekämpfen

Am 06.08.2008 veröffentlichte die Online-Redaktion des Kölner Stadt-Anzeiger diesen Artikel: http://www.ksta.de/graffiti-projekt-vorwuerfe-gegen-die-kvb-13337712
Am 07.08.2008 schrieb ich dann den nachfolgenden Leserbrief an die Redaktion.

 

Zu Beginn sei erst mal gesagt: Ich finde die Initiative der KVB SEHR GUT.

Ich finde (und fand bisher) Graffiti nicht grundsätzlich störend bzw. unschön. Allerdings gibt es auch hier schönere und weniger schöne Graffiti. Von daher hatte ich mir schon seit Jahren (wenn auch nicht öffentlich) gewünscht, dass die besten Sprayer (bzw. die der schönsten Graffiti) damit beauftragt werden, bestimmte Flecken dieser Start auf ihre Art aufzupäppeln.

Mir ist in den letzten Jahren in dieser Reihe schon ein Graffito in Sülz/Klettenberg besonders positiv aufgefallen. Es ist eines des Künstlers „seakone“ (ich kenne ihn nicht persönlich).

Jetzt habe ich vor wenigen Monaten herausgefunden (durch Besuch seiner Website, URL steht aus seinen Kunstwerken), dass er im Auftrag der KVB an unterschiedlichen Haltestellen in der Region (u. a. Kiebitzweg, Hürth – sehr sehenswert) seine Werke verewigt hat.

Ich kann dazu nur sagen. Bravo, weiter so!

ABER: Was das übersprayen bereits vorhandener Graffiti angeht (und hiermit beziehe ich mich auf den Sprecher der KVB, Herrn J. Berger, und seine Aussage in diesem Artikel) – was das angeht, kann ich zwei Sachen sagen:
1. Das „seakone“-Graffito an der HST Wesseling Süd ist leider mit einem kleinen silbernen Schriftzug übersprayt. (Ob das letzte Woche schon so war, weiß ich nicht, es ist mir heute erst aufgefallen).
2. Unter der Brücke Frankstr. in Rodenkirchen sind einige, größtenteils unschöne, Schmierereien, die teilweise sehr wohl immer wieder übersprayt sind.

Zum Thema KASA nur soviel (gerichtet an T. Tewes vom Haus- und Grundbesitzerverein): Die KASA ist, nach meinem Wissen, eingerichtet worden, um (besonders bereits vorhandene) unschöne und „wilde“ Schmierereien zu entfernen.
Mein Verbesserungsvorschlag (zum Erhalt der KASA): Bereits bekannte und erwischte Wild-Sprayer diese Aufgabe als Strafe erledigen lassen – Straftatbestand: unbeauftragtes/unbefugtes/unauthorisiertes Besprühen öffentlichen Raumes.
Und: mehr Verschönerungsgraffiti (wie oben erwähnt) beauftragen…

Und damit schöne Grüße aus dem wundervollen Kölner Süden!

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